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Dominique Meyer

Dominique Meyer ist Direktor der Wiener Staatsoper.

Er wurde 1955 als Sohn eines Diplomaten im Elsass geboren und wuchs unter anderem in Deutschland auf. Schon während seines Studiums an der Wirtschaftsuniversität in Paris interessierte er sich sehr für Kultur und besuchte täglich eine Oper, ein Theaterstück oder ein Konzert.

1980 stieg er in die französische Kulturpolitik ein und war als Missionsbeauftragter im französischen Industrieministerium für den Bereich Elektronik- und Computerindustrien tätig. 1984 wechselte er als Berater in das Kabinett des Kulturministers Jack Lang und war dort für die Bereiche Film- und Kulturindustrien zuständig.

Seit 1986 ist Dominique Meyer im Opernbereich tätig. Nach einer Beratertätigkeit wurde er 1989 Generaldirektor der Opéra National de Paris, zu der die Opernhäuser Palais Garnier und Opéra Bastille gehören.
Bevor er 1994 als Generaldirektor an die Oper Lausanne ging, arbeitete er erneut in der französischen Kulturpolitik. Zunächst war er Direktor im Kabinett des Ministeriums für Kultur und Kommunikation unter Kulturministerin Catherine Tasca und dann als Berater für die Bereiche Kultur, Kommunikation, Jugend, Bildung und Sport im Kabinett der Premierminister Edith Cresson und Pierre Bérégovoy tätig. Von 1999 bis 2010 war er Generalintendant und künstlerischer Leiter des Théâtre des Champs-Elysées. 

Dominique Meyer ist ehrbeauftragter im Studiengang Professionnel Administration de la musique et du spectacle vivant an der Universität Evry in Paris. Neben vielen weiteren Funktionen und Mitgliedschaften in den Bereichen Tanz, Musik und Film- und Fernsehen ist er auch ein ausgewiesener Rugby-Fan.

2011 ist Dominique Meyer erneut Vorsitzender der Jury des Wettbewerbs.

 
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