Dirigent - Axel Kober
1970 in Kronach geboren, absolvierte Axel Kober sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Peter Falk und Prof. Günther Wich. Außerdem nahm er an einer zweijährigen Meisterklasse für Liedbegleitung bei Irvin Gage an der Züricher Musikhochschule teil.
1994 führte ihn sein erstes Engagement an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin; von 1998 bis 2003 war er am Theater Dortmund engagiert, zuletzt als Erster Kapellmeister und Stellvertreter des GMD. Die Übergangsspielzeit 2001/2002 leitete er gemeinsam mit dem kommissarischen GMD Hans Wallat. Höhepunkte seiner Dortmunder Tätigkeit waren die musikalische Leitung von Gustave Charpentiers Opern „Louise und Julien“ sowie seine Einstudierungen von „André Chénier“ und „Turandot“.
2003 wechselte Axel Kober als Erster Kapellmeister an das Nationaltheater Mannheim, an dem er zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen leitete: „Le Nozze di Figaro“, „Die Trojaner“, „Lohengrin“, „Tannhäuser“, „Tristan und Isolde“, „Der Ring des Nibelungen“, „Parsifal“, „Hänsel und Gretel“, „Die Frau ohne Schatten“, „Madama Butterfly“, „Turandot“, „Carmen“, „La Traviata“, „Aida“, „Il Trovatore“, „Simon Boccanegra“, „Un Ballo in Maschera“ und „Otello“. 2005/06 fungierte Axel Kober als kommissarischer GMD des Nationaltheaters Mannheim.
Von 2007 bis 2009 war Axel Kober Musikdirektor und Stellvertreter des GMD an der Oper Leipzig. Seine Arbeit an diesem Haus geht ins Jahr 2003 zurück, wo er mit „Der Freischütz“ debütierte. Weiters dirigierte er in Leipzig, neben Symphoniekonzerten mit dem Gewandhausorchester, Premieren und Wiederaufnahmen von „La Bohème“, „Aida“, „Carmen“, „Tannhäuser“, „Rienzi“, „Lohengrin“, „Tristan und Isolde“, „Parsifal“, „Ariadne auf Naxos“, „Jenufa“ sowie eine Schönberg-Triologie „Moderne Menschen“ („Von heute auf morgen“, „Die glückliche Hand“, „Erwartung“) und ein Strawinsky-Projekt als Ballett.
Gastspiele führten ihn u.a. an das Staatstheater Nürnberg, an die Wiener Volksoper, das Tiroler Landestheater Innsbruck, zur Königlichen Oper Kopenhagen, zum Philharmonischen Orchester Halle sowie zum NDR Sinfonieorchester Hamburg.
Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 übernahm Axel Kober die Position des Chefdirigenten und Generalmusikdirektors der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. In seiner ersten Saison leitete er dort u.a. Premieren von „Peter Grimes“, „Die Lustige Witwe“, „Tristan und Isolde“ sowie Jörg Widmanns „Gesicht im Spiegel“.
Als Gast war er an der Deutschen Oper Berlin („Frau ohne Schatten“) sowie an der Oper Leipzig („Aida“) zu erleben.
2010/11 leitete Axel Kober u.a. eine „Meistersinger“ – Premiere in Leipzig sowie „Dialogue des Carmélites“ und „Frau ohne Schatten“ an der Dt. Oper am Rhein. Weiters ist für diese Spielzeit u.a. eine Neuproduktion „Parsifal“ an der Oper Basel und ein Hongkong-Gastspiel der Oper Leipzig geplant.


