Klickpfadnavigation

 Startseite > Chronik
Bookmark and Sharedrucken

Chronik

Olga Beszmertna ist die NEUE STIMMEN 2011. Die Sopranistin aus Kiev wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der koreanische Bass Jongmin Park erhielt den 2. Preis, der 3. Preis ging an den jüngsten Teilnhmer der Endrunde, den erst 20-jährigen Tenor Xiahou Jinxu aus China. In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Geldpreise und zahlreiche Sonderpreise vergeben. 12 Sängerinnen und Sänger des Wettbewerbs 2011 erhalten im Oktober die Chance zur Teilname am NEUE STIMMEN Meisterkurs; vier weitere Talente wurden zur ersten NEUE STIMMEN Lied-Meisterklasse 2012 eingeladen. 

41 junge Operntalente aus 24 Nationen qualifizieren sich bei weltweiten Vorauswahlen für die Endrunde des Internationalen Gesangswettbewerbs NEUEN STIMMEN in Gütersloh.

Die Gewinnerin des Wettbewerbs ist Eunju Kwon. Mit dem zweiten Platz wird Kihwan Sim ausgezeichnet gefolgt von JunHo You auf dem dritten Platz.

20 Jahre NEUE STIMMEN: 46 junge Operntalente aus 19 Nationen qualifizieren sich bei weltweiten Vorauswahlen für die Endrunde des Internationalen Gesangswettbewerbs NEUEN STIMMEN in Gütersloh. Ab dem 21. Oktober stellen sie sich beim Vorsingen der international besetzen Jury unter dem Vorsitz von Gérard Mortier, Direktor Opéra National de Paris. Die Gewinnerin des Wettbewerbs ist Marina Rebeka. Mit dem zweiten Platz wird Fernando Javier Radó ausgezeichnet gefolgt von Diego Torre auf dem dritten Platz.

Die Argentinierin María Virginia Savastano, eine 22-jährige Sopranistin, gewinnt den 11. Internationalen Gesangswettbewerb der Bertelsmann Stiftung. Sie setzt sich gegen mehr als 1.200 Nachwuchssänger aus 60 Nationen – so vielen wie nie zuvor – durch und verweist den russischen Tenor Alexey Kudyra und die russische Sopranistin Anna Aglatova auf die Plätze zwei und drei.

Die stilisierte Note, das Logo der NEUEN STIMMEN seit 1987, wird 2003 abgelöst. Der Internationale Gesangswettbewerb präsentiert sich seither in einem feurigen Rot.

Der argentinische Countertenor Franco Fagioli gewinnt den ersten Preis mit seiner Interpretation der Arie „Cara sposa“ aus Georg Friedrich Händels Oper „Rinaldo“. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der russische Tenor Maxim Mironov und der Chinese Song-Hu Liu, lyrischer Bariton.

Erstmals erscheint neben einer CD auch eine DVD, die mit Hintergundberichten, Interviews und Live-Aufnahmen des Semifinales die Endrunde in Gütersloh dokumentiert.

In diesem Jahr finden in insgesamt 17 Städten Vorauswahlen für den „’Neue Stimmen’ Internationalen Gesangswettbewerb“ statt. Unter dem Ehrenvorsitz Sir Peter Ustinovs kürt die Jury den türkischen Bass Burak Bilgili vor dem Koreaner Woo-Kyung Kim und der Russin Anna Samuil zum Sieger.

Über 1.000 Sänger bewerben sich in 15 Vorauswahlorten – mit Pretoria auch erstmals in Afrika – für die Endrunde der „Neue Stimmen“. Unter ihnen ist auch Tina Schlenker, die als erste Deutsche den „Neue Stimmen Internationaler Gesangswettbewerb“ gewinnt. Der russische Tenor Andrei Dounev und der Bassbariton Paul Gay aus Frankreich belegen die Plätze zwei und drei.

Die Russin Eteri Gvasava kann die Jury des siebten Wettbewerbs unter der letztmaligen Präsidentschaft von Prof. August Everding von sich überzeugen und verweist die Bässe Tigran Martirossian aus Armenien und Soon-Won Kang aus Korea auf die Plätze zwei und drei.

Unter der Leitung von Dr. Gustav Kuhn findet 1997 erstmals ein Meisterkurs für die Teilnehmer des Internationalen Gesangswettbewerbs statt, denen die künstlerische Reife für einen Preis noch fehlt und die so gezielt gefördert werden. Seit 1998 wird der Meisterkurs jeweils im Jahr zwischen zwei Wettbewerben ausgerichtet.

Die Internationalisierung schreitet voran:  Neben den Städten Berlin, Mailand, Parma und Minsk werden mit Tokio und Washington nun auch außereuropäische Metropolen zu Austragungsorten der Vorentscheidungen. Von den 405 Bewerbern singen 57 bei der Endrunde in Gütersloh vor.

1995 ist der Wettbewerb der Tenöre. Erstmals kann sich eine Männerstimme, der walisische Tenor Gwyn-Hughes Jones, bei den „Neuen Stimmen“ durchsetzen. In der Platzierung folgen ihm der Bariton Hanno Müller-Brachmann aus Deutschland und der finnische Bass
Sami Luttinen.

Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs wird in diesem Jahr von Dr. Gustav Kuhn übernommen, der seit 1987 bis heute ständiges Mitglied der Jury ist.

In der Namensgebung erfolgt eine kleine Änderung: Der „-wettstreit“ wird von „-wettbewerb“ ersetzt. Der Titel lautet fortan „‚Neue Stimmen’ Internationaler Gesangswettbewerb“.

Bislang waren nur Sänger zu den „Neuen Stimmen“ zugelassen, die an europäischen Hochschulen Gesang studierten. 1993 wird der Wettbewerb in „‚Neue Stimmen’ Internationaler Sängerwettstreit“ umbenannt und für Gesangstalente weltweit geöffnet. Erstmals findet neben der Vorauswahl in München eine weitere Vorauswahl im Ausland – in Moskau – statt. Die Russin Marina Ivanova kann die Jury in Gütersloh überzeugen und gewinnt vor ihren Mitbewerbern Laura Polverelli aus Italien und Nicola Beller aus Deutschland den ersten Preis. Erstmals wird in diesem Jahr auch ein Preis für das Operettenfach vergeben, den die Deutsche Karin Süß entgegennehmen kann. Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernimmt Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker.

Die Vorauswahl in München wird nun unter allen Bewerbern – mittlerweile sind es 220 – durchgeführt. 70 Sänger schaffen den Sprung in die Endrunde nach Gütersloh. Dort belegen die Bulgarin Sonia Zlatkova und die Deutschen Michael Volle und Annette Seiltgen die ersten drei Plätze.

Obwohl die Berliner Mauer erst fünf Tage später fallen wird, sind in diesem Jahr bis auf die tschechoslowakische alle osteuropäischen Nationen bei den „Neuen Stimmen“ vertreten. Darunter sind mit Ute Selbig, René Pape und Roman Trekel auch drei Teilnehmer aus der DDR. Auch ein Bariton aus der Sowjetunion nimmt am Sängerwettstreit teil.

Die „Neuen Stimmen“ beweisen im dritten Jahr ihrer Austragung, dass sie bereits zu einer festen Größe in der internationalen Opernwelt geworden sind. Auf Grund der vielen weiblichen Bewerber findet in München eigens für Sopranistinnen eine Vorauswahl statt. Insgesamt reisen 65 junge Sänger nach Gütersloh. Die bulgarische Mezzosopranistin Vesselina Kasarova erringt den ersten Platz. Der zweite und dritte Preis gehen an den Bass René Pape und den französischen Tenor Bernard Lombardo.

Die steigende Zahl der Bewerber und der zunehmende Organisationsgrad führen dazu, dass der Wettbewerb ab 1989 nun nur noch alle zwei Jahre ausgetragen wird.

Mehr als 140 junge Sänger bewerben sich für den zweiten Wettbewerb. Die Zahl der Anmeldungen hat sich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Die Polin Izabela Labuda kann sich im Finale gegen Heike Thea Terjung aus der Bundesrepublik Deutschland und die Ungarin Ingrid Kertesi durchsetzen.

Nach einem Gespräch über mangelnden Sängernachwuchs im Opernfach mit Herbert von Karajan und auf der Grundlage einer Idee von Prof. August Everding, Generalintendant der Bayerischen Staatstheater in München, initiiert Liz Mohn den Wettbewerb „Neue Stimmen – Europäischer Sängerwettstreit“.

Der erste Wettbewerb findet am 23. und 24. Oktober in Zusammenarbeit mit der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins in der Stadthalle Gütersloh statt.

Unter dem Juryvorsitz Everdings, der diese Funktion bis zum Wettbewerb 1997 ausfüllen wird, gewinnt die französische Kontraltistin Nathalie Stuztmann den ersten Preis. Den zweiten und dritten Platz belegen die Bulgarin Tania Christova und der Pole Andrzej Dobber.

 
Bertelsmann-Stiftung