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1. Preis

Maria Virginia Savastano
Argentinien, Sopran, *1983

Mit 17 Jahren begann María Virginia Savastano am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón in Buenos Aires ihr Musikstudium. Dort absolviert sie 2006 ihr letztes Studienjahr. María Virginia stand am Teatro Avenida in Buenos Aires bereits als Zerlina in "Don Giovanni", als Mónica in "The Medium" und als Adina in "L'elisir d'amore" auf der Bühne. 2004 wurde sie mit dem Jugendförderpreis der Vereinigung Argentinischer Kritiker ausgezeichnet, im Oktober 2005 gewann María Virginia mit 22 Jahren den 1. Preis der NEUEN STIMMEN. Im Finalkonzert sang sie die Arien "Quel guardo il cavaliere" aus Don Pasquale von Gaetano Donizetti (Audio-Datei) sowie "Quando m'en vo'" aus La Bohème von Giacomo Puccini.

Im Mai und Juni 2006 sang María Virginia die Rolle der Despina in Mozarts "Così fan tutte" am Teatro Colón in Buenos Aires und reiste im Anschluss nach Deutschland: Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern trat sie im Juni in einem Konzert mit der Hamburger Camerata unter der Leitung von Max Pommer in der Stiftskirche Bützow auf.

Ab Oktober 2006 begann María Virginia ihre Ausbildung am Atelier Lyrique der Opéra National de Paris. Das zweijährige Programm soll jungen Sängern die Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn vermitteln und bietet ihnen durch die Mitwirkung an Produktionen der Opéra National de Paris sowie an Konzerten und szenischen Aufführungen mit Orchesterbegleitung die Möglichkeit, umfangreiche Bühnenerfahrung zu sammeln.
Details

Für die 13. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am 11. November 2006 kehrte María Virginia nach Deutschland zurück. Die in der Deutschen Oper Berlin stattfindende Operngala ist eine der erfolgreichsten Benefizveranstaltungen Deutschlands und bietet seit seiner Gründung 1994 ein künstlerisches Programm der Spitzenklasse. So trat María Virginia Savastano neben internationalen Opernstars wie dem Bassbariton Thomas Quasthoff und der Mezzo-Sopranistin Violetta Urmana auf. Begleitet wurden die Sänger vom Orchester der Deutschen Oper Berlin unter dem Dirigat von Lawrence Foster.

 
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